
Die Obstbäume und -sträucher sind längst verblüht. Bienen, Hummeln und Schmetterlinge sind dankbar für bunte Stauden, die jetzt in voller Pracht erstrahlen. Neben Zitronenmelisse und Pfefferminze wird die Wilde Möhre gerne von den Insekten besucht und ist hübsch anzuschauen.
Es so traurig, wenn man durch die Dörfer fährt und in den Gärten nur kurzgeschorenen Rasen sieht. Wieso werden die Flächen nicht als bunte Bienenwiese genutzt oder für Beerenobst? Das macht weniger Arbeit und ist nützlicher und schöner…
Wildstauden und Heilkräuter

Meine Tochter und ich haben noch ein paar robuste Stauden im Gartenreich Oberrieden gekauft, da wir ein paar Ecken im Garten verschönern wollten. Viele Kräuter sind nicht nur schön anzuschauen und Bienenweiden, sondern auch Tee- und Heilpflanzen.
Anregungen holen wir uns aus dem Buch „Die Kräuter in meinem Garten“. Hier findet man neben Fotos der Pflanzen ausführliche Beschreibungen über die Heilwirkung. Ein tolles Nachschlagwerk, das bei uns immer griffbereit liegt und viel genutzt wird. Mehr über die Kräuter in unserem Garten hier (also nicht übers Buch sondern darüber, was bei uns wächst).
Im Tomatenhaus

Auch dieses Jahr habe ich die Tomaten an Stricken befestigt (früher an Holzstangen). Das ergab sich aus dem wühlmäusesicheren Umbau des Gewächshauses. Überall sind jetzt Waschbetonplatten verlegt, daher kann ich die Haltestangen nicht mehr tief genug in die Erde treiben. Die Pflanzen haben nur noch 20 cm Beettiefe zur Verfügung. Das Gießwasser kann nicht mehr versickern, das spart Wasser.
Ich gieße alle 2 Tage (außer, der Himmel ist bewölkt bzw. bei Regen), wie schon immer, doch durch die Gießringe wächst alles besser früher. Die Feuchtigkeit hält sich einfach länger im Wurzelbereich.



