(aufgrund von Zeitmangel eine Zusammenfassung für September und Oktober)

Vitalkost

Im Moment haben wir ganz viele Früchte – Äpfel, Zwetschgen, Birnen, Kornelkirsche, Himbeeren. Mini-Kiwis werden auch bald reif sein. Dennoch essen wir nur morgens Obst (ab und zu auch abends). Mittags gibt es immer etwas deftiges (Salate, mal mit Rohkostkräckern oder mit Nüssen, manchmal auch mit Linsen und Gemüse), denn zu viel Zucker tut nicht gut.

Wildkräuter finden wir im September noch reichlich: Hauptsächlich Löwenzahn und Franzosenkraut. Der Endiviensalat ist auch schon erntebereit, diesen isst mein Mann gerne mittags zur Rohkost, pur und nicht angemacht. Anfang Oktober finde ich nicht mehr so viel schönen Löwenzahn und die Zwetschgenzeit ist leider auch vorbei…

Während Michael gerne Karottensalat isst, mögen die Kinder und ich lieber Krautsalat aus Spitzkohl (ist etwas weicher als Weißkohl). Den Krautsalat mache ich (wie auch den Karottensalat) mit Zitronensaft und Olivenöl an. Hinzu kommt Zwiebel und Blumenkohlröschen.

Dazu passen Algen, entweder als Flocken (Algenmischung fein), meisten aber das Meeresgemüse (größere Stücke).

Detox und Fasten

Im Moment setzte ich auf Intervallfasten, d. h. ich lasse möglichst das Abendessen ausfallen. Das fällt gerade nicht schwer, weil wir sehr spät Mittagessen. Der Sesambrei macht so satt, dass wir oft erst gegen 14-15 Uhr wieder Hunger bekommen.

Seit einem halben Jahr nehme ich praktisch täglich Chlorella zu mir, morgens 2 gehäufte TL in Wasser eingerührt. Ich habe das Gefühl, dass meine Speicher jetzt voller sind. Ich bin weniger hungrig und esse allgemein weniger.

Vielleicht kennt Ihr das auch, dass man Phasen hat, in denen man sich wie eine Raupe fühlt und einfach gerne isst, und Phasen, in denen man das Essen fast vergisst und es fast etwas lästig ist. Im Moment brauche ich nicht viel Essen, ich glaube, mein Stoffwechsel hat sich umgestellt, was mit dem nächsten Punkt zusammenhängt:

Yoga und Bewegung

Die letzten Monate habe ich ein intensives Training absolviert, so konsequent wie nie zuvor. Ja, ich bin deutlich fitter geworden, dadurch auch belastbarer und zufriedener. Es hat sich gelohnt und mittlerweile ist es zur festen Gewohnheit geworden, dass ich auf mein Muskelaufbau-Yoga-Ausdauer-Rundumpaket nicht mehr verzichten möchte…

Eine Bekannte, die ähnliche Übungen macht und auch beim Norbekov Seminar mit mir war, fühlt sich ebenso gestärkt.

Anfangs bekam ich durch den Sport mehr Appetit. Das hat sich mittlerweile gelegt und ich habe das Gefühl, sogar weniger Essen zu benötigen.

Ich bekommen nur noch sehr selten einen leichten Muskelkater. Anfangs hatte ich oft heftige Muskelkater, die sehr unangenehm waren…

Selbstversorgung

Im Moment leben wir in der Fülle, zumindest was Früchte betrifft. Aber nicht alle wachsen bei uns im Garten. Äpfel und Zwetschgen haben wir von Nachbarn geschenkt bekommen (selbst pflücken).

Stangensellerie, Wildkräuter, Salat und Tomaten haben wir reichlich im Garten, Tomaten gehen Anfang Oktober zur Neige. Leider hat sich eine Wühlmaus (-familie?) breit gemacht und einigen Schaden angerichtet (u. a. die Gurkenpflanzen vernichtet). Sogar im Gewächshaus, obwohl dort ein Gitter eingebuddelt ist. Dennoch stehen die Tomaten noch und auch der Basilikum.

Die Kürbisse, Zucchini und Gurken sind dieses Jahr nicht so üppig gewachsen. Auch die Bohnen trugen nur kurz und hatten dann eine lange Ruhepause. Jetzt kommen noch ein paar Böhnchen nach.

Trauben hingen bis Ende September auch noch an der Hauswand… als wir Anfang Oktober guckten, hatten die Vögel sich bedient und alles war weg.

Mitte Oktober bekommen wir Laufenten. Wir haben lange überlegt, ob ja oder nein. Da wir eh wegen der Kaninchen immer einen Haussitter brauchen wenn wir vereisen, kommt es auf Laufenten auch nicht mehr an. Ich werde berichten. Das Schneckensammeln gehört dann zum Glück der Vergangenheit an…

2 thoughts on “Der Herbst ist da

  1. Hallo Frau Delias,
    ich habe gehört, dass gegen Wühlmäuse in Buttersäure getauchte Lappen helfen sollen, die man in die Mauselöcher stopft, dann mit Erde verschließen.
    Nach Saatgut für Stangensellerie hatte ich im Frühling lange gesucht und keines bekommen- nur Staudensellerie. Könnten Sie mir vll. eine Quelle nennen?
    Liebe Grüße,
    Ruth Haunert

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