Mein Winteranbau-Versuch letztes Jahr war nicht sehr erfolgreich. Die kleinen Salat-/Kohlrabi-/Rote-Beetepflanzen, die ich im Herbst eingepflanzt hatte, fielen Schädlingen (Mäusen?) und Frost zum Opfer, bekamen Mehltau… Nur wenig überstanden den Winter und die wurden dann im März überholt von den Pflanzen, die ich neu gekauft und gefplanzt habe. Ärgerlich! Da hätte ich mir das Umsorgen im Winter sparen können.
Und genau das habe ich dieses Jahr gemacht. Eine Gartenarbeitspause, die mir sehr gut tat! Neue Pflanzen werden erst im März ins Gewächshaus einziehen. Ich muss mich um nichts kümmern und spare Geld für Pflanzen, die eh nicht überleben…
Eissalat im Gewächshaus Mitte Januar 2025, vor der große Frost kam…

Wohin mit den Küchenabfällen?
Unsere Küchenabfälle verteile ich im Winter auf den Beeten, da es zu umständlich ist, die Abdeckung vom Komposter (Folie, mit Steinen beschwert) ständig zu öffnen. Bei uns fällt alle paar Tage ein Eimer mit Kompostmaterial an und ein weiterer für die Biotonne, wo Zitrus- und Avocadoschalen landen. Manche Beete wurden bereits mit Mist oder Küchenabfällen bedeckt, mit EM eingesprüht und mit einer Folie abgedeckt (siehe hier z. B. Apfelkompostbeet). Andere Beete bleiben offen stehen, dort wächst im Frühjahr gesunder Löwenzahn.

