Überall hört man, dass so viele Leute krank sind, das “etwas umgeht”. Nicht erst seit Corona. Denn es gilt als normal, dass man im Winter 1-2 x krank ist, jeweils für 1-2 Wochen. Doch für uns ist das überhaupt nicht normal (für Dich wahrscheinlich auch nicht).
Seit der Plandemie bin ich allerdings anfälliger als früher, was am Shedding liegen mag und daran, dass der Himmel Tag für Tag zugesprüht ist.

Seit der Corona-Impfung sind die Leute häufiger krank als bisher – im Jahr 2023 waren es im Durchschnitt 19,4 Tage pro Jahr/Arbeitnehmer. Vor dem Impfstart 2021 waren es jahrelang! durchschnittlich um die 10 Tage pro Jahr/Arbeitnehmer. (Aber das liegt “natürlich nicht an der Impfung” – jeder denke sich seinen Teil!)
Neulich wollte ich meine Mutter besuchen, sie wohnt 180 km entfernt. Am Morgen wachte ich aber mit Halskratzen auf und fühlte mich nicht besonders fit. Ich informierte die Familie und blieb im Bett. Die Mahlzeiten ließ ich ausfallen, bis ich irgendwann richtig wach und hungrig war. Ich aß ein bisschen Obst und Grünzeug, legte mich dann aufs Sofa und bevor es Abend war, war ich wieder fit. Bekannte, die sich ähnlich ernähren, berichten, dass es bei ihnen oft genauso ist.

Wäre ich, wie geplant, zu meiner Mutter gefahren und hätte ich ein Frühstück zur mir genommen, wie man es in jedem Hotel oder Krankenhaus bekommt (Brot, Butter, Marmelade, Wurst, Eier,…) wäre ich u. U. eine Woche krank gewesen.
Wichtig ist, dass man sofort, wenn man sich schlecht fühlt ausruht, für Wärme sorgt, viel trinkt und fastet (eben erwähntes Frühstück gibt es bei uns ohnehin nie, aber selbst eine Avocado wäre in dem Moment zu viel gewesen).
Hier habe ich einige Dinge aufgelistet, die meiner Meinung nach den Unterschied machen:
Der Weg zur Krankheit
- Fleisch, Wurst
- generell Tierprodukte (stark übersäuernd)
- Kaffe (stark übersäuernd)
- Alkohol (stark übersäuernd)
- Fastfood
- Zigaretten
- Zucker
- Mehlspeisen, Brot
- Bewegungsmangel
- zu viel Aufenthalt in Innenräumen
- zu viel Stress
- TV- und PC-Sucht
- immer “im Außen” sein
- das Essen herunterschlingen
- Impfungen, Medikamente
Der Weg zur Gesundheit
- Bewegung, Yoga
- frische Luft, Atemübungen
- Sonnenlicht
- ausreichend Vitalstoffe
- reines Wasser
- viele Grünpflanzen
- Bio-Obst, -Gemüse, -Nüsse etc.
- ausreichend Ruhezeiten
- Aufenthalt in der Natur
- harmonisierende Hobbies, z. B. Gartenarbeit, Malen
- seelisches Gleichgewicht finden, Innenschau
- gut kauen, langsam essen
- einfache Speisen
- basisches Essen
Schauen wir uns den durchschnittlichen Zivilisationsmenschen an. Er ist eindeutig auf dem Weg in Richtung Krankheit. Nobody is perfect. Sicher hat jeder ein kleines Laster, doch wenn wir uns größtensteils auf dem Weg zur Gesundheit befinden, dann haut uns so schnell nichts “aus den Latschen”.
Es gab Jahre, in denen ich keinen einzigen Tag krank war, mein Mann ebenso. Und wenn es uns doch erwischt, dann sind es oft nur ein paar Stunden oder maximal 2 Tage, bis alles ausgestanden ist. Meistens wissen wir auch, warum es so gekommen ist. Z. B. wir haben etwas gegessen, das nicht gut verdaut wurde, oft in Kombination mit zu viel Stress und Sonnenmangel.
Statt sich auf 100 % Rohkost zu versteifen, wäre es für manche wichtig, auch die anderen Punkte zu beherzigen (Atmung, Sonnenlicht, Dehnen,…).
Wer noch ganz am Anfang steht, dem empfehle ich, nach und nach ungesunde Gewohnheiten durch gesunde zu ersetzen. Irgenwann hat man gar keine Lust mehr auf denaturierte Kost und sehnt sich nach Bewegung an der frischen Luft.