Vitalkost

Im Hochsommer ist uns der Sesambrei (und auch der Schokokuchen) zu schwer, wir essen morgens nur Früchte mit Grünzeug. Ich habe noch Frühäpfel aus dem Garten, dazu ein paar Blaubeeren. Mein Mann isst gerne Galia-Melonen aus dem Bioladen.

Nachmittags liebe ich etwas Süßes, ich habe mir angewöhnt, Tee mit Stevia zu trinken. Im Hochsommer bereite ich Tee mit kaltem Wasser zu und stelle ihn in den Kühlschrank. Früchte- und auch Kräutertee sind gleichermaßen beliebt, auch bei den Kindern. Stevia ist zum Süßen von Tee wirklich super, mehr darüber hier

Abends, wenn ich noch etwas Deftiges brauche, greife ich oft zu Oliven, manchmal mit etwas Tomate und Gurke. Bis auf einmal, als ich davon einfach zu viel gegessen habe, bekommt mir das sehr gut. 3-5 Oliven genügen oft, um den Bedarf nach etwas Deftigem zu befriedigen. Ich bevorzuge unsere salzarmen Kalamata Oliven, manchmal nehme ich auch die grünen Manzanilla oder schwarzen Aragon Oliven (reif geerntet und nicht eingefärbt, wie bei Discounter-Oliven oft der Fall).

Die salzlosen Korinth Oliven esse ich eher zur einfachen Rohkost – Sauerkrautkräcker, Tomaten, Avocado und Ur-Spirulina, die wir wie Streuwürze verwenden. Spirulina ist mild und angenehm im Geschmack, zudem enthält sie nicht viel Jod (daher kann man größere Mangen von dieser Alge essen).

Detox und Fasten

Jetzt hab ich es endlich geschafft, eine Darmkur mit Einläufen zu machen. Automatisch verfällt man dabei tageweise in ein Halbfasten. Die Kur zog sich über 1,5 Wochen und beinhaltete 5 große Einläufe (jeweils 4 Liter Wasser, das auf 2-3 Mal in den Darm geleitet wird).

Es heißt immer, man solle im Frühjahr oder Herbst fasten, ich finde es im Sommer angenhmer. Man friert nicht und kann Sonne tanken statt zu essen (das Frieren bei den Einläufen an kalten Frühlings- oder Herbsttagen ist mir unangenehm in Erinnerung. Man muss ja gut lüften, wenn man die Toilette benutzt und dann kommt der nächste Einlauf und das Bad ist eiskalt). Jetzt gibt es zudem reichlich regionales Obst, Gemüse und Grünzeug, dass die Vitamin- und Mineralienspeicher auffüllt.

Yoga und Sport

Ich habe mir eine neue Sommerroutine zugelegt, 1 Tag alles gießen (1,5 Std.) und Morgenmeditation, am nächsten Tag nur wenige Pflanzen gießen (20 Min.) und mein Sportprogramm. 1x die Woche Bauch und Rücken, 1x Arme, Beine, Po und 1x joggen. Das klappt im Moment ganz gut. Die 4 Tage, an denen ich mit Gießen beschäftigt bin, mache ich vielleicht noch ein paar entspannende Yoga- und Dehnübungen.

Ich kann mir gut vorstellen, dieses Modell für den Reste des Lebens (klingt komisch…) beizubehalten. Mehr anstrengende Übungen sind neben dem stressigen Alltag ohnehin manchmal zu viel gewesen.

Selbstversorgung

Nachdem die Beeren abgeerntet sind, haben wir eine Obst-Flaute im Garten (Tomaten und Gurken gibt es aber zuhaus). Unser Percoche-Baum (Pfirsch-Kreuzung) trug toll, war aber Anfang August auch leer. Nun habe ich noch einen kleinen Maulbeerbusch und eine Mini-Aprikose gepflanzt, damit wir nächstes Jahr über den Sommer eine lückenlose Versorgung mit Früchten haben. Im September möchte ich ein paar Gartenlinks veröffentlichen und tolle Baumschulen vorstellen, bei denen ich Pflanzen bestellt habe.

Ich hatte ja von einem Acker berichtet, den ich neu angelegt habe. Es handelt sich dabei um einen Acker mit wenig Gießaufwand. Mehr dazu hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.